CRIFBÜRGEL in der ADAC GT-Masters: Finale in Hockenheim – Aufholjagd, Punkte und ein Crash.

Das große Finale der „Liga der Supersportwagen“ stand vom 21.-23. September im badischen Motodrom an. Die letzte Ausfahrt für die 34 Fahrzeuge, 23 Teams und über 20.000 PS der ADAC GT-Masters vor der langen Winterpause.

Ein absolutes „Heimspiel“ für das Team 75 Motorsport und für CRIFBÜRGEL – die Niederlassung in Karlsruhe ist ja nur rund 50 Kilometer vom Hockenheimring entfernt.

Der Samstag:

Das Qualifying lief eher durchwachsen – nach den 30 Minuten standen die #18 mit Adrien de Leener / Klaus Bachler auf Startplatz 24, während die #17, pilotiert von dem zweimaligen Le Mans-Sieger und Langstreckenweltmeister Timo Bernhard und seinem Teamkollegen Kevin Estre, ganz am Ende des Feldes standen.

Was war passiert? Timo musste auf seiner Qualifying-Runde einem Teil ausweichen, welches auf der Strecke lag – verlor die Kontrolle über den Porsche und schlug unsanft in die Streckenbegrenzung ein. Fazit – keine gefahrene Zeit  - Startplatz 3 und Riesendruck für die Mechaniker, die bis zum Rennstart um 15:00 Uhr den Boliden wieder einsatzfähig machen mussten.

Das Rennen sah zwei perfekt funktionierende Team 75-Porsche auf der Strecke.

Die #17 lieferte ein Aufholjagd der Extra-Klasse, welche die deutsch / französiche Fahrerpaarung bis auf Position 9 nach vorne führte. Einmal quer durchs Feld gekämpft und noch 2 Punkte für die Meisterschaft mitgenommen.

Auch die #18 von Klaus Bachler und Adrien de Leener lieferte den zahlreichen Fans auf den Tribünen Rennsport vom Feinsten. Das österreichisch / belgische Duo kämpfte sich von Startplatz 24 nach vorne bis auf Position 12. Nur ganz knapp an den Punkterängen vorbeigeschrammt.

Der Sonntag:

Im Qualifying am Sonntagmorgen stellte Klaus Bachler den Team 75-Porsche mit der #17 auf Startplatz 8. Perfekte Voraussetzungen für das Rennen am Nachmittag.

Kevin Estre führt den zweiten Porsche 911 GT3 R vom Team 75 auf Startplatz 18. Es mangelte dem Franzosen nicht am Einsatz, sondern schlicht an einer freien Runde, wenn 34 Autos unterwegs sind, ist dies manchmal ein schwieriges Unterfangen.

Das Final-Rennen der „Liga der Supersportwagen“ startete pünktlich um 13:05 Uhr mit der Formationsrunde und nach dem Abbiegen des Safety-Cars gingen über 20.000 PS auf die 60-Minuten-Hatz im badischen Motodrom.

Auf der Pole-Position der Mann-Filter-Mercedes AMG GT3 von Maxi Götz und Markus Pommer – diese hatten noch Titelchancen im Kampf um die Meisterschaft. Daneben auf Startplatz 2 Dries Vanthoor und Florian Spengler im Audi R8 LMS eingesetzt von EFP by TECE.

Direkt nach dem Start in der ersten Kurve wollte Dries Vanthoor zuviel – verpasste den Bremspunkt, kam innen auf die Curbs und riss den Mercedes direkt mit ins Aus. Klaus Bachler sah das Unheil kommen und wich aus – bekam jedoch einen dermaßen harten Schlag von dem kreiselnden Mercedes, dass der Team 75-Porsche  #18 mit der Beifahrerseite in die Begrenzung schlug. Ein irreparabler Team 75-Porsche und ein stark beschädigter Mercedes blieben im Kiesbett zurück. Ein frühes und absolut unverschuldetes Ende für die #18. Schade – es hätte ein wunderbares Rennen werden können.

Das Rennen für den zweiten Team 75-Porsche mit der #17 lief unaufgeregter.

Von Startplatz 18 ins Rennen gegangen, übergab Kevin Estre den Boliden beim Pflichtboxenstopp auf Position 6 liegend an seinen Teamkollegen Timo Bernhard. Dieser kam direkt hinter dem Markenkollegen und Meisterschaftsführenden Herbert-Porsche von Robert Renauer und Mathieu Jaminet wieder auf die Strecke zurück. Der Routinier Timo Bernhard schirmte ab diesem Zeitpunkt den Herbert-Porsche nach hinten ab um die Meisterschaft für Porsche zu sichern.

Fazit – eine aufregende Saison der ADAC GT-Masters ist zu Ende. 7 Rennwochenenden in Deutschland, Holland, Österreich und Tschechien sind Geschichte.


Die weltweit beste Meisterschaft für GT3-Boliden sah spannende Rennen, ein volles Starterfeld mit zeitweise 36 Fahrzeugen, eine sehr hohe Leistungsdichte – teilweise lagen die ersten 30 Piloten im Qualifying innerhalb einer Sekunde - immer mit sehr ansprechenden Rahmenrennen und einer Fan-Nähe, die es sonst in keiner Meisterschaft gibt.

Wir freuen uns auf die Saison 2019 – wenn es wieder heißt - Ladies & Gentleman – please start your engines.

Auch 2019 wird CRIFBÜRGEL in der Liga der Supersportwagen mitspielen.

Professionalität, Leidenschaft, Technik, Wettbewerb und Geschwindigkeit. Diese Attribute gelten sowohl für das Team 75 Motorsport auf der Rennstrecke als auch für CRIFBÜRGEL im Sinne unserer Kunden.

Für weitere Informationen rund um das CRIFBÜRGEL-Engagement in der ADAC GT-Masters stehen Euch Michael Malik und Klaus-Peter Melchiori gerne zur Verfügung.

Text: Klaus-Peter Melchiori

Bilder: ADAC-Motorsport / Klaus-Peter Melchiori / Team 75 Motorsport

Herausgeber:  CRIF Bürgel GmbH, Gasstraße 18, 22761 Hamburg, presse@buergel.de, www.crifbuergel.de

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