CZECH REPUBLIC – zero points - Null Punkte

Das zweite Rennwochenende der ADAC GT-Masters war zugleich das erste von drei Auslands-Gastspielen der „Liga der Supersportwagen“. Die 4,212 Kilometer lange Berg-und-Talbahn im tschechischen Most ist eine Rennstrecke der „alten Schule", viele ultra-schnelle Abschnitte wechseln sich mit tricky zu fahrenden Kurven ab. Most ist immer ein Garant für spannende Rennaction und zieht jedes Jahr viele Fans an die Strecke in der tschechischen Industrieregion.

Allerdings war dieses zweite Rennwochenende für das Team 75 Motorsport eines zum Vergessen. Bereits in den beiden freien Trainingssitzungen am Freitag fand man einfach kein passendes Setup.
 

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Der Rennsamstag:

Im Qualifying lief es für die #17 mit Timo am Steuer ansprechend – Startplatz 8 für das Nachmittagsrennen. Das Schwesterauto mit der #18 hatte deutlich mehr Probleme eine freie Runde zu erwischen – am Ende war es dann nur der 27.Startplatz. Keine guten Voraussetzungen für die einstündige Hatz!
 

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Um 14:45 Uhr ging die Meute der Supersportwagen auf die einstündige Reise.Timo Bernhard startete von Position 8, während das Schwesterauto mit der #18 das Rennen von Startplatz 27 aus angehen musste. Direkt nach dem Start kam es in Turn 1 – der ersten, sehr engen Rechts-Links-Kurve nach Start-und-Ziel – zu einigen kleinen Remplern. Die Strecke ist einfach zu eng für die 31 Supersportwagen. Ein Konkurrent wollte das Rennen in der ersten Kurve gewinnen – ging ganz nach innen, kam auf die Curbs und verlor die Kontrolle über seinen Audi R8. Nur noch als Passagier pflügte er einmal quer durchs Feld – und traf dabei den von MRS eingesetzten BMW M6 und unseren Porsche mit der #17.

Damit war für Timo Bernhard das Rennen beendet, bevor es überhaupt richtig angefangen hatte… - dejavu in Most, Timo mußte 2018 ebenfalls in Turn 1 sein Rennen direkt nach dem Start aufgeben.
 

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Das Schwesterauto hatte einen deutlich besseren Start erwischt und befand sich – von Startplatz 27 kommend - bereits in den Punkterängen, als Matteo Cairoli 8 Runden vor Schluß mit Reifenschaden aufgeben mußte. Man war wohl über eines der unzähligen Trümmerteile gefahren und hatten sich so einen schleichenden Plattfuß eingefangen.

Jetzt ruhten alle Hoffnungen des Teams auf dem Rennsonntag

Der Rennsonntag:

Nach einer langen Nacht des Schraubens in der Team-75-Box war die #17 nach dem unverschuldeten Crahs in Turn 1 wieder startklar und konnte pünktlich das Qualifying für das Sonntagsrennen aufnehmen. Von den Startplätzen 12 – Matteo Cairoli / Adrien de Leener #18 – und 15 – Klaus Bachler / Timo Bernhard #17 – ging es dann ins Nachmittagsrennen.

Das Team wollte und mußte die Scharte vom Samstag auswetzen, die Stimmung war angespannt. Nach dem Start konnten beide Team 75 Porsche jeweils 3 Plätze gutmachen, als das Rennen mit der Roten Flagge unterbrochen wurde.

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Der Herberth-Porsche mit Thomas Preining am Steuer war beim Kampf um Platz 3 dermaßen vehement in die Streckenbegrenzung eingeschlagen, daß die Leitplanke teilweise aus der Verankerung gerissen wurde. Gottseidank blieb Preining bei diesem Abflug unverletzt, jedoch musste einer der dort tätigen Sportwarte mit Verdacht auf eine Beinfraktur ins Krankenhaus. Nach dem Re-Start verlor Klaus Bachler bei einer Durchfahrtstrafe wegen einer Kollision viele Plätze, Matteo kam im Duell mit einem Konkurrenten von der Strecke ab und fiel ebenfalls zurück. Nach dem Pflichtboxenstop mit Fahrerwechsel wurde Adrien in der #18 schon in seiner ersten Runde von einem Konkurrenten ins Kiesbett gedrängt und musste das Rennen mit massiven Bremsproblemen in der Box aufgeben. Der zweimalige Langstreckenweltmeister und Le-Mans-Sieger Timo Bernhard arbeitete sich auf der Piste in Most - die kaum Überholmöglichkeiten bietet - noch bis auf Platz 21 nach vorne. Punkte waren aber außer Reichweite.

Fazit:

Most war für das Team 75 definitiv keine Reise wert.

Jetzt heißt es:

Aufstehen, Krone richten, weiter geht’s - am Red Bull Ring schlägt das Team 75 Motorsport supported by CRIFBÜRGEL wieder zurück! New race – New luck.

Für Informationen rund um die „Liga der Supersportwagen“, das Engagement von CRIFBÜRGEL und das Team 75 Motorsport stehen Euch Jessica Mangiafico-Sattler, Thomas Rothenberger und Klaus-Peter Melchiori gerne zur Verfügung.

Professionalität, Leidenschaft, Geschwindigkeit und Wettbewerb.

Text: Klaus-Peter Melchiori

Bilder: ADAC Motorsport / Klaus-Peter Melchiori

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