Season-Opening ADAC GT-Masters 2019 - Licht und Schatten für das Team 75 Motorsport supported by CRIFBÜRGEL

Der erste Rennwochenende der ADAC GT-Masters stand nicht im Zeichen vom Team 75 Motorsport. Auf der nördlichsten Rennstrecke im Kalender erlebte die Mannschaft um Timo Bernhard viele Höhen und noch mehr Tiefen.

adac1

20.000 PS gehen auf die einstündige Hatz durch die Magdeburger Börde.

adac2
Fahrerwechsel zur Rennmitte bei Matteo Cairoli und Adrien de Leener

Der Rennsamstag:

Im 30-minütigen Qualifying am Samstagmorgen lief für das Team 75 Motorsport wenig zusammen. In der turbulenten Sitzung - die dreimal mit roter Flagge unterbrochen wurde - fanden weder Timo Bernhard im Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 17 noch Adrien De Leener im Schwesterauto mit der Startnummer 18 eine freie Runde.

Am Ende bedeutete dies für die #17 Startplatz 22 und für die #18 Platz 27 in der Startaufstellung des einstündigen Nachmittagsrennens. Eine schlechte Ausgangslage in Anbetracht der Strecke, die kaum Überholmanöver zulässt.
 

adac3
30 Minuten Qualifying am Samstag- und Sonntagmorgen – warten auf das optimale Zeitfenster

Im Rennen selbst machten sich nach dem Fahrerwechsel zur Rennmitte Klaus Bachler in der #17 und der Neuzugang im Team – Matteo Cairoli - im Schwesterauto - an die Aufholjagd.

Trotz widrigster Wetterbedingungen und kurz vor Rennende einsetzendem, starken Regen konnte Klaus den Porsche #17 auf Platz 14 nach vorne fahren und 2 wichtige Punkte mitnehmen. Matteo verfehlte mit einem 17. Platz die Punkteränge nur knapp.

Der Rennsonntag:

Das Qualifying begann für das Team 75 Motorsport supported by CRIFBÜRGEL sehr vielversprechend. Das Setup der beiden Porsche 911 GT3 R passte perfekt zu der langsam abtrockenden Strecke. Am Ende konnte Matteo Cairoli die Startnummer 18 auf Startplatz 2 und Klaus Bachler das Schwesterauto auf Startplatz 5 stellen. Sehr gute Voraussetzungen für das nachmittägliche Rennen über eine Stunde.

Das Rennen startete um 13:05 Uhr und Matteo kam sehr gut weg – allerdings erhielt er eine 5-Sekunden-Strafe, weil er beim fliegenden Start seine Startposition nicht korrekt eingehalten hatte - ärgerlich.

Klaus Bachler wurde in der Startphase von mehreren Konkurrenten eingeklemmt und fiel auf den 10. Rang zurück. Nach dem Pflichtboxenstopp übernahm Timo Bernhard die #17 und attackierte sofort – allerdings wollte Timo zu viel und wurde bei einem Überholmanöver von einem Konkurrenten in die Reifenstapel geschickt –damit war für die Startnummer 17 das Auftaktrennen beendet. Adrien de Leener und Matteo Cairoli konnten – trotz der Strafe aus der Startphase – die Startnummer 18 auf Platz 7 über die Ziellinie bringen.
 

adac4_0
Matteo Cairoli & Adrien de Leener – Autogrammeschreiben für die Fans

Fazit:

Man hatte sich mehr erwartet vom Saisonauftakt – und das Team war auch „dicht dran“, hätte Matteo nicht die 5 Sekunden-Strafe bekommen, wäre Podium drin gewesen - aber hätte, wenn und aber zählt nicht. Jetzt gilt es nach vorne zu schauen und im tschechischen Most vom 17. – 19. Mai richtig anzugreifen. See you at Most!

adac5_0

Text: Klaus-Peter Melchiori

Bilder: ADAC Motorsport / Klaus-Peter Melchiori / Axel Weichert

 

 

Herausgeber:  CRIF Bürgel GmbH, Friesenweg 4, Haus 12, 22763 Hamburg, presse@buergel.de, www.crifbuergel.de

X